Beobachtungen

In Burgwedel und Isernhagen gibt es jede Menge zu entdecken. Unsere NABU-Mitglieder sind oft in der Natur und halten Ausschau nach besonderen Tieren und Pflanzen oder auch einfach nach dem ganz Alltäglichen, das vielleicht morgen schon eine Seltenheit sein kann. Wer rechtzeitig auf den Auslöser drückt, kann solche Begegnungen auch für andere festhalten. Wir möchten euch daher die schönsten und interessantesten Bilder unserer Mitglieder nicht vorenthalten und natürlich dazu einladen, uns eure besten Aufnahmen an mail@nabu-burgwedel.de zu senden. Viel Freude beim Ansehen!


Die Hosenbiene verdankt ihren Namen ihren besonderen Hinterbeinen. Mit den dort befindlichen langen Sammelhaarbürsten kann sie bis zu 40 mg Pollen transportieren. Der Lebensraum der Hosenbienen befindet sich auf sandigen Böden, in die die Weibchen auch ihre Nester eingraben. Die Hosenbiene ist wie andere Wildbienen auch durch den Verlust von Nahrungsquellen und Brutplätzen gefährdet und steht in Deutschland auf der Vorwarnliste. Auf den Bildern ist die Hosenbiene bei der Futtersuche am Rauhen Löwenzahn zu sehen.

Fotos: Renate Hoppe

 


Wenn dem Eichhörnchen zu warm wird... August 2022, Isernhagen/Friedenshain - Fotos: Michael Hapke.


August 2022, Isernhagen/Friedenshain - Bildergalerie: Michael Hapke.

Die Bilder zeigen Kohlweißlinge, eine Pillen- oder Töpferwespe, Rote Weichkäfer, ein Taubenschwänzchen, einen Sperber beim Baden, einen gut getarnten Frosch, eine Große Blutbiene oder Auen-Buckelbiene, einen Weißstorch, einen Bienenwolf mit einer Honigbiene als Beute, eine Igelfliege, eine Hornissenschwebfliege mit Admiral, eine weibliche Blaugrüne Mosaikjungfer und einen Kleiber.


Fotos: Renate Hoppe

Wipfel-Stachelwanze, Gebänderte Prachtlibelle: Die von der Fotografin in Brennnesseln entdeckte Wipfel-Stachelwanze findet man auch häufig im Weißdorn, wo sie aufgrund ihrer Färbung gut getarnt ist. Den Namen verdankt sie einem stachelartigen Fortsatz auf der Bauchseite. Die Gebänderte Prachtlibelle ist ebenfalls nach ihrem Äußeren benannt. Sie fliegt langsam und eher schmetterlingshaft. Meist ist sie in der Nähe von Fließgewässern zu beobachten.



Fotos: Renate Hoppe

Moschusbock: Dieses Pärchen ließ sich Anfang Juli von der Fotografin nicht stören und saß einen ganzen Tag und eine ganze Nacht zusammen - dann war das Weibchen verschwunden, während das Männchen noch zwei Tage blieb. Diese Bockkäferart ist für ihr moschusartig riechendes Sekret bekannt, mit dem früher sogar Pfeifentabak parfümiert wurde. Bei den Männchen sind die Fühler länger als ihr Körper. Moschusböcke sind bevorzugt im Wald, in Parks und Gärten anzutreffen und ernähren sich von Pollen und Baumsäften. Für diese besonders geschützte Art ist es wichtig, Totholz- und Kopfweidenbestände zu erhalten, in denen Moschusböcke ihre Kinderstuben errichten.



Juli 2022, Isernhagen/Friedenshain - Bildergalerie: Michael Hapke.

Die Falterbilder zeigen einen Distelfalter, einen Schachbrettfalter, einen kleinen Feuerfalter und einen etwas zerrupften Kaisermantel.

An der Futterstation ist eine junge Kernbeißerfamilie zu sehen: Auf dem Dach, vorne rechts und hinten links die jungen und vorne links und hinten rechts (nur der Schwanz) die Eltern.

Schön anzusehen und durch den Pollen und Nektar sowie die fetthaltigen Kerne bei Insekten und Vögeln beliebt ist das Sonnenblumenfeld zwischen Großburgwedel und Isernhagen FB.

 


Fotos: Renate Hoppe

Pinselkäfer: Dieses hübsche Kerlchen ist oft auf Waldwiesen und an Waldrändern anzutreffen, hält sich zuweilen aber auch gerne auf Blüten im Garten auf. Die Zeichnung der Flügeldecken kann sehr variieren. Ein Großteil des Körpers ist mit weißen und gelben wolligen Haaren besetzt, sodass er einer Hummel ähnelt und damit besser vor Fressfeinden geschützt ist. Die ersten drei Bilder zeigen ein junges, womöglich frisch geschlüpftes Exemplar auf Cosmea. Die nachfolgenden beiden Bilder zeigen einen älteren Käfer auf Wasserdost.